Warum deutsche Sparer Kopfschmerzen haben

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Von Alexander Metzger
Geschäftsführer
01.08.2018
5 Min

Deutschland hat dieses Jahr leider durch schlechte Leistung den Weltmeistertitel verspielt. Den zweiten Weltmeistertitel, und zwar beim Sparen, haben Sie allerdings behalten. Mittlerweile besitzen die deutschen Privathaushalte ein rekordverdächtiges Geldvermögen von über 5.800.000.000.000 € (5,8 Billionen Euro). Was an sich nichts Schlechtes ist. Betrachten wir jedoch die niedrigen Zinsen und die Inflation, gibt es da leider nichts zu feiern. Im Gegenteil, das bringt viele Sparer um ihre Ersparnisse und verursacht Kopfschmerzen. Schauen wir uns die 3 Ursachen, die für die Kopfschmerzen verantwortlich sind, in Ruhe an.

Niedrige Zinsen

Seit über 10 Jahren geht es mit den Zinsen für Sparbücher und Tagesgeldkonten abwärts. Zurückzuführen ist dies auf die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB), um die Wirtschaft durch günstige Kredite nach der Finanzkriese wieder anzukurbeln. Obwohl in den USA eine sich langsam kehrende Wende einschleicht, scheint Mario Draghi (Präsident der EZB) sich nicht von seinem Kurs abbringen zu lassen. Er verfolgt weiterhin die Politik des Niedrigzinses. Der Leitzins, der Zins für welchen sich große Instutionen Geld bei der EZB leihen können, liegt immer noch bei 0%. Möchten Geschäftsbanken Geld bei der EZB parken, zahlen Sie 0,4% Strafzinsen. Dies färbt natürlich auch auf die Zinsen für den deutschen Sparer ab. Diese lange Durststrecke der Niedrigzinsen erlaubt allmählich einen schleichenden Änderungsprozess in der der Denkweise der Sparer zu ihrem Vermögen. Warum hart arbeiten gehen und dann das zurückgelegte Geld fürs Alter mit einem Niedrigzins abspeisen lassen?

Höhere Inflation

Die Inflation ist ein Fachbegriff aus der Wirtschaft und bedeutet nichts anderes wie Geldentwertung. Das Bedeutet die Kaufkraft des Geldes nimmt ab. Zwar bekommen wir Gehaltserhöhungen und jeder Freut sich danach tierisch, aber was bring uns das, wenn wir unter dem Strich nicht mehr dafür bekommen, weil wir für dasselbe Geld weniger kaufen können. Wir können uns lediglich an dem Status quo erfreuen. Nicht mehr und nicht weniger. Wie auch im realen Leben ist aber auch beim Sparen und der Geldanlage Stillstand gleich Rückschritt. Momentan liegt die Inflation bei etwa 2% und übersteigt somit die Zinsen, die unser Erspartes abwirft. Folglich liegt der Realzins für Spareinlagen deutlich im Minus. In Zahlen ausgedrückt: Realzins – minus ca. 1% (2018), Vermögen Deutschland – minus ca. 14 Milliarden Euro (2018), Vermögen Einzelperson – minus ca. 170 Euro (2018). Zusätzlich bleiben die weiteren Entwicklungen in der Zukunft ungewiss. Klar bekommt der Sparer hier Kopfschmerzen.

Hartes Kopfkissen

Verspürt der Sparer nach dem zweiten Grund noch keine Kopfschmerzen, so hat er Sie gewiss nach dem dritten Grund. Dieser sollte mit einem Schmunzeln betrachtet werden und die Sparer wachrütteln, die Augen öffnen und zum Handeln anregen. Warum sein hart erarbeitetes Geld auf dem Tagesgeldkonto, Girokonto oder unter dem Kopfkissen horten? Welchen Grund gibt es dafür? Natürlich spricht nichts dagegen einen kleinen Teil seines Vermögens als Barreserven zu Hause zu parken. Sollte dieser Teil jedoch überhand gewinnen kann es unter Umständen ganz schön schnell ganz schön hart und somit ungemütlich unter dem Kopfkissen werden. Dadurch werden die Nächte bestimmt nicht angenehmer. Oder wär schläft schon gerne auf einem Kissen, das bis unter die Decke reicht? Sicher ist es ebenfalls nicht, denn bei einem Überfall oder Hausbrand kann das ganze Geld sich schnell in Luft oder Staub auflösen. Viel Bargeld zu Hause zu parken ist somit auch keine Lösung vor zu niedrigen Zinsen und zu hoher Inflation.

Fazit

Diese Kopfschmerzen werden auf Dauer dem deutschen Sparer zu anstrengend. Langsam wachen auch die Sparweltmeister auf und fangen allmählich an sich nach alternativer Geldanlage umzusehen. Der deutsche Sparer wird nach und nach zum Anleger. Die Zahlen beweisen es. Während 2017 noch 10 Millionen Menschen in Aktien investiert waren, haben im Jahre 2018 über 1 Millionen neue Anleger ein Aktienkonto eröffnet. Das ist der Höchststand seit 10 Jahren der deutschen Bevölkerung, die ihr Geld in Wertpapiere anlegt. Deutsche Sparer kommen allmählich wieder auf den Geschmack der Aktien als langfristige Geldanlage. Die Betonung liegt hier klar und deutlich auf „langfristig“. Denn kurzfristig und unwissend sein Geld in Wertpapiere anzulegen gleicht einem Blindflug in einem Kampfjet. Wir die AKTIENAFSTIEG GmbH haben uns auf die Geldanlage Aktien spezialisiert. Falls Sie interessiert sind, die ersten Schritte mit uns zu gehen, dann schauen Sie doch bei uns vorbei. Sie können vorab kostenlos mit drei Analysen und einer konkreten Empfehlung beginnen. Wir empfehlen keine ETF´s oder Fonds, denn wieso in den gesamten Markt die Ersparnisse stecken, wenn sich daraus auch die besten Aktientitel herauspicken lassen?

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